Das Wissen Ihres Unternehmens als digitales Gehirn.
Ich entwickle KI-Wissenssysteme für Unternehmen im Mittelstand. Sie bringen zusammen, was heute in Dokumenten, E-Mails, Wikis, CRM und ERP verteilt liegt, und beantworten Fragen dazu mit Quelle. Für Ihr Team ebenso wie für KI-Assistenten, Automatisierungen und KI-Agenten. Jeder sieht nur, was er sehen darf.
Antwort innerhalb von 24 Stunden. Kostenlos und unverbindlich.
- Konzeption und Aufbau von KI-Wissenssystemen auf Basis Ihrer eigenen Daten
- Dokumente, E-Mails, Wikis, CRM, ERP und Datenbanken – ausgewählt, nicht pauschal
- In ganzen Sätzen, mit den Quellen, auf die sie sich stützen
- Nach den Rechten, die in Ihrem Unternehmen bereits gelten
- Durch Ihr Team, KI-Assistenten, Automatisierungen und KI-Agenten
01 Ausgangslage
Das Wissen ist da. Es liegt nur überall.
In jedem Unternehmen steckt viel Wissen. Selten an einem Ort und selten dort, wo es gerade gebraucht wird.
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Dokumente und Ablage
Handbücher, technische Dokumentation, Netzlaufwerke, SharePoint
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E-Mails
Absprachen mit Kunden und Lösungen, die nur im Postfach einer Person stehen
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Wikis und Intranet
Oft mit viel Aufwand angelegt, selten auf dem aktuellen Stand
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CRM
Kunden, Vereinbarungen, Gesprächsnotizen und Verlauf
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ERP und Warenwirtschaft
Artikel, Stücklisten, Aufträge, Lieferungen
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Datenbanken und Tabellen
Produktdaten, Prüfwerte, Excel-Listen, die als Nachschlagewerk dienen
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In den Köpfen
Erfahrung, Sonderfälle und wie ein Problem beim letzten Mal gelöst wurde
„Da musst du Thomas fragen.“
Ein Satz, den viele Betriebe kennen. Die Folgen auch: Man sucht, fragt nach, unterbricht Kollegen oder arbeitet mit einer veralteten Fassung. Und wenn jemand das Unternehmen verlässt, geht ein Teil des Wissens mit.
02Alltag
Fragen, die heute Zeit kosten.
Gestellt in eigenen Worten. Beantwortet mit Quelle.
Typische Fragen aus Vertrieb, Service, Technik und Verwaltung. Ein KI-Wissenssystem beantwortet sie aus Ihren eigenen Unterlagen und Systemen, nicht aus dem allgemeinen Wissen eines Sprachmodells.
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Wo finde ich die aktuelle technische Dokumentation?
Das System findet das Dokument in der gültigen Fassung und verlinkt es, statt dass eine Kopie aus einem alten Ordner weitergegeben wird.
Dokumentenablage mit Versionsstand
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Wie haben wir ein ähnliches Problem früher gelöst?
Es findet vergleichbare Fälle, auch wenn sie damals mit anderen Worten beschrieben wurden, und fasst zusammen, was geholfen hat.
Servicefälle, Tickets, Projektberichte
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Welche Anforderungen wurden mit diesem Kunden vereinbart?
Es trägt zusammen, was in Angebot, Vertrag und Korrespondenz festgehalten ist, jeweils mit Fundstelle.
CRM, Verträge, E-Mail-Verlauf
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Welche Produkte erfüllen bestimmte Anforderungen?
Es gleicht die Anforderungen mit Datenblättern und Produktdaten ab und nennt passende Artikel mit den Werten, auf die es ankommt.
ERP, Produktdaten, Datenblätter
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Was sagen unsere internen Richtlinien?
Es gibt die gültige Regelung wieder, etwa zu Reisekosten oder zur Freigabe von Bestellungen, und verlinkt das Dokument, in dem sie steht.
Richtlinien, Handbücher, Prozessbeschreibungen
Das sind Beispiele. Welche Fragen bei Ihnen zählen, sammeln wir zu Beginn aus Ihrem Alltag. Sie sind später auch der Maßstab für den Test.
03 Begriff
Was ein KI‑Wissenssystem ist.
KI-Wissensmanagement heißt: Unternehmenswissen so erschließen, dass man es in eigenen Worten fragen kann.
| Ablage und Suche | Allgemeiner KI-Chat | KI-Wissenssystem | |
|---|---|---|---|
| Was es ist | Ordner, Wiki oder die Suchfunktion eines Systems. | Ein Sprachmodell, das aus seinem allgemeinen Trainingswissen antwortet. | Ein System, das Fragen auf Grundlage Ihrer eigenen, ausgewählten Inhalte beantwortet. |
| Ergebnis | Eine Liste von Dateien. Lesen und zusammentragen müssen Sie selbst. | Eine flüssige Antwort, die Ihr Unternehmen nicht kennt. | Eine Antwort in ganzen Sätzen, mit Verweis auf die Fundstellen. |
| Findet | Was das genaue Suchwort enthält. | Nur, was Sie selbst hineinkopieren. | Was zur Bedeutung der Frage passt, auch bei anderer Wortwahl. |
| Quellen | Das Dokument selbst. | Meist keine nachprüfbaren. | Jede Antwort nennt, worauf sie sich stützt. |
| Zugriffsrechte | Die des jeweiligen Systems. | Keine Verbindung zu Ihren Rechten. | Übernimmt die Rechte der angebundenen Systeme. |
| Grenze | Findet nichts, wenn anders formuliert wurde. | Kann plausibel klingende Fehler liefern. | Nur so gut wie seine Quellen. Ohne Grundlage keine Antwort. |
Ein digitales Gehirn, das nur weiß, was in seinen Quellen steht. Genau das macht es verlässlich.
04 Arbeitsweise
So entsteht eine Antwort.
Erst werden die Rechte geprüft, dann die passenden Stellen gesucht. Erst danach formuliert die KI, und nur aus dem, was sie gefunden hat.
Eine Mitarbeiterin stellt eine Frage. Das System prüft, was sie sehen darf, sucht in der Wissensbasis die passenden Abschnitte und formuliert daraus eine Antwort mit Quelle. Findet es keine Grundlage, sagt es das und verweist an den zuständigen Fachbereich, statt eine Antwort zu raten.
Antwort mit Quelle
- Frage (Mensch)
- Rechte prüfen (automatisch)
- Suchen in der Wissensbasis (System)
- Antwort formulieren (automatisch)
- Antwort mit Quelle (Mensch)
Keine Grundlage
- Frage (Mensch)
- Rechte prüfen (automatisch)
- Suchen in der Wissensbasis (System)
- Keine passende Quelle (automatisch)
- Übergabe an den Fachbereich (Mensch, Ausnahme)
RAG in drei Schritten
Die Technik dahinter heißt Retrieval-Augmented Generation, kurz RAG: Eine KI-Antwort wird mit gefundenem Wissen aus Ihren Quellen erzeugt.
- Finden
- Zur Frage werden die passenden Abschnitte aus Ihren Quellen gesucht, nach Bedeutung, nicht nur nach dem genauen Wortlaut. Gesucht wird nur in dem, was die fragende Person sehen darf.
- Ergänzen
- Nur diese Abschnitte werden dem Sprachmodell zusammen mit der Frage übergeben. Ihr übriges Wissen bleibt, wo es ist.
- Antworten
- Das Modell formuliert die Antwort aus den Fundstellen und nennt sie. Passt nichts, sagt es das, statt aus dem Allgemeinwissen zu ergänzen.
05 Datenquellen
Dokumente werden durchsucht. Systeme werden gefragt.
Ein Wissenssystem verbindet unterschiedliche Quellen. Welche dazugehören, wird ausgewählt, nicht pauschal alles.
Dokumente und Texte
- Technische Dokumentation, Handbücher, Datenblätter
- Richtlinien, Prozess- und QM-Dokumente
- Angebote, Verträge, Projektunterlagen
- Wikis, Intranet und ausgewählte E-Mail- oder Ticketverläufe
Die Inhalte werden in Abschnitte zerlegt und so erschlossen, dass sie nach Bedeutung gefunden werden. Eine Frage nach „Gerät heizt nicht“ findet so auch den Abschnitt „Störung: keine Wärmeleistung“. Ändert sich ein Dokument, wird es neu eingelesen.
Daten aus Systemen
- CRM: Kunden, Vereinbarungen, Verlauf
- ERP und Warenwirtschaft: Artikel, Aufträge, Bestände
- Datenbanken und Produktdaten
- Fachsoftware mit Schnittstelle
Strukturierte Daten werden in der Regel nicht kopiert, sondern zum Zeitpunkt der Frage über Schnittstellen (APIs) abgefragt. So stimmt der Stand, und die Rechte des Systems gelten weiter.
Mehr zur SystemintegrationUnd das Wissen in den Köpfen?
Es lässt sich nicht auslesen, nur aufschreiben: als kurze Antwort auf eine häufige Frage, als Checkliste, als Notiz zu einem gelösten Fall. Ein Wissenssystem zeigt, wo solches Wissen fehlt, weil dort Fragen ohne Antwort bleiben.
06 Kontrolle
Vertrauen entsteht, wenn man nachprüfen kann.
Vier Fragen, die geklärt sind, bevor das System die erste Antwort gibt.
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Quellen und Nachvollziehbarkeit
Jede Antwort nennt die Dokumente oder Datensätze, auf die sie sich stützt, mit Link zur Fundstelle.
Ohne passende Quelle gibt es keine Antwort, sondern den Hinweis, dass nichts gefunden wurde. So lässt sich jede Aussage mit einem Klick prüfen.
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Zugriffsrechte
Wer etwas in der Ablage oder im CRM nicht sehen darf, bekommt es auch vom Wissenssystem nicht zu sehen.
Die Rechte werden aus den angebundenen Systemen übernommen und bei jeder Frage geprüft, bevor gesucht wird. Vertrauliche Bereiche bleiben ganz außen vor.
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Aktualität
Antworten beruhen auf dem gültigen Stand, nicht auf einer Kopie vom letzten Jahr.
Geänderte Dokumente werden neu eingelesen, gelöschte entfernt, Systemdaten bei Bedarf direkt abgefragt. Jede Quelle hat eine zuständige Person.
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Datenschutz und Kontrolle
Welche Inhalte verarbeitet werden, von welchem KI-Dienst und wo, ist vorher festgelegt.
Dazu gehören der Anbieter, der Speicherort der Daten und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Was protokolliert wird und wer das System verwaltet, bestimmen Sie.
Ihr Unternehmenswissen wird nicht einfach in eine KI geladen.
Das Sprachmodell sieht bei jeder Frage nur die wenigen Abschnitte, die zur Frage passen und die die fragende Person sehen darf. Welche Quellen überhaupt angebunden werden, entscheiden Sie.
07 Nutzung
Ein Wissen für Menschen und Software.
Einmal aufgebaut, steht dasselbe Wissen mit denselben Rechten allen zur Verfügung, die es brauchen.
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Mitarbeiter
Fragen in eigenen Worten, dort, wo ohnehin gearbeitet wird: im Intranet, im Messenger oder in einer eigenen Oberfläche.
Ein neuer Kollege im Service findet die Antwort, ohne die erfahrene Kollegin zu unterbrechen.
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KI-Assistenten
Ein Assistent, der Texte entwirft oder zusammenfasst, stützt sich auf Ihre Inhalte statt auf allgemeines Wissen.
Ein Angebotstext mit den aktuellen Produktdaten und Ihren Formulierungen.
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Automatisierungen
Ein fester Ablauf fragt gezielt Wissen ab, das er für einen Schritt braucht.
Eine eingehende Anfrage wird anhand der Produktdokumentation dem richtigen Ansprechpartner zugeordnet.
Mehr zur Prozessautomatisierung -
KI-Agenten
Ein Agent schlägt im Wissenssystem nach, bevor er eine Antwort oder einen Vorgang vorbereitet, mit Quelle und innerhalb seiner Rechte.
Ein Agent beantwortet eine Kundenfrage zum Liefertermin und belegt sie mit dem Auftrag im ERP.
Mehr zu KI-Agenten
Ohne verlässliches Wissen ist auch der beste KI-Agent nur eine gute Vermutung.
08 Eignung
Wann sich ein Wissenssystem lohnt.
Nicht jedes Wissensproblem braucht KI. Entscheidend ist, was den Zugang zum Wissen am einfachsten zuverlässig macht.
Ein KI-Wissenssystem ist sinnvoll
- Dieselben Fragen werden immer wieder gestellt, oft an dieselben Personen.
- Das Wissen steckt in vielen Dokumenten und Systemen, nicht in einer Liste.
- Antworten müssen belegt sein: technische Angaben, Vereinbarungen, Richtlinien.
- Neue Mitarbeiter brauchen lange, bis sie wissen, wo was steht.
Etwas Einfacheres genügt
- Es geht um wenige Dokumente, die sich gut ordnen lassen.
- Die Antworten stehen in einem System, dessen Suche gut funktioniert.
- Das Wissen ist kaum aufgeschrieben. Dann kommt zuerst das Aufschreiben.
- Für die Pflege der Inhalte ist niemand da. Dann veraltet auch ein Wissenssystem.
Nicht die größte Lösung. Die sinnvollste.
Manchmal genügt eine aufgeräumte Ablage, eine gepflegte Liste häufiger Fragen oder die Suche im vorhandenen System. Ein Wissenssystem räumt kein Durcheinander auf, es macht Widersprüche und Lücken sichtbar. Wenn etwas Einfacheres reicht, sage ich Ihnen das.
Wann sich Automatisierung wirtschaftlich lohnt09 Vorgehen
Erst die Fragen. Dann die Technik.
Ein Wissenssystem wächst mit einem Bereich, nicht mit allem auf einmal. Mit festgelegtem Ergebnis und einem Ende.
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Erstgespräch
30 Minuten per Telefon oder Video, kostenlos. Wir sprechen über die Fragen, die bei Ihnen heute Zeit kosten, und klären, ob ein Wissenssystem dafür der richtige Ansatz ist.
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Fragen und Nutzer festlegen
Wer soll was fragen können? Wir sammeln echte Fragen aus Ihrem Alltag. Ist noch offen, ob sich eine Veränderung lohnt, klärt das ein Prozess-Check. Wie viel Zeit Suchen und Rückfragen heute kosten, halten Sie zum Beispiel mit dem Messblatt „Vorher messen“ fest.
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Quellen und Rechte klären
Welche Dokumente und Systeme gehören hinein, welche ausdrücklich nicht? Wer ist für welche Quelle zuständig, welche Rechte gelten? Dazu gehören der Datenschutz und die Wahl des KI-Dienstes.
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Aufbauen und testen
Ich baue das System in Etappen, beginnend mit einem Bereich, und prüfe es mit den gesammelten Fragen: Stimmt die Antwort, stimmt die Quelle, werden die Rechte eingehalten? In Betrieb geht es erst, wenn das passt.
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Einführen
Ihr Team nutzt das System dort, wo es ohnehin arbeitet. Rückmeldungen zu falschen oder fehlenden Antworten fließen direkt in die Pflege der Quellen.
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Übergeben und erweitern
Zuständigkeiten für Quellen und Pflege sind festgelegt, die Übergabe ist dokumentiert. Weitere Bereiche, Automatisierungen oder KI-Agenten kommen erst dazu, wenn der erste Bereich trägt.
10 Fragen
Häufige Fragen.
Zu Begriffen, RAG, Zugriffsrechten, Aktualität, Kosten und Datenschutz.
Was ist ein KI-Wissenssystem?
Ein KI-Wissenssystem macht internes Wissen aus Dokumenten, E-Mails, Wikis und Geschäftssystemen über Fragen in eigenen Worten zugänglich. Es sucht die passenden Stellen in den angebundenen Quellen, formuliert daraus eine Antwort und nennt, worauf sie sich stützt. Dabei gelten die Zugriffsrechte, die im Unternehmen bereits festgelegt sind.
Häufig ist auch von einer KI-Wissensdatenbank oder von KI-Wissensmanagement die Rede. Gemeint ist dasselbe: Unternehmenswissen mit KI auffindbar und nutzbar zu machen.
Was unterscheidet ein KI-Wissenssystem von einer Suche oder einem KI-Chat?
Eine klassische Suche findet Dokumente, in denen ein Suchwort vorkommt, und überlässt das Lesen dem Menschen. Ein allgemeiner KI-Chat antwortet aus seinem Trainingswissen und kennt Ihr Unternehmen nicht. Ein KI-Wissenssystem verbindet beides: Es arbeitet mit Ihren eigenen Daten, versteht Fragen in eigenen Worten und antwortet mit Quellenangabe.
Was bedeutet RAG?
RAG steht für Retrieval-Augmented Generation. Zu einer Frage werden zuerst die passenden Abschnitte aus den eigenen Quellen gesucht (Retrieval). Nur diese Abschnitte werden dem Sprachmodell zusammen mit der Frage übergeben (Augmented). Das Modell formuliert daraus die Antwort und nennt die Fundstellen (Generation).
So lässt sich KI mit eigenen Daten nutzen, ohne ein eigenes Modell zu trainieren und ohne das gesamte Unternehmenswissen an ein Sprachmodell zu geben.
Werden dafür alle Unternehmensdaten in eine KI geladen?
Nein. Welche Quellen angebunden werden, wird vorher ausgewählt; vertrauliche Bereiche können ganz ausgeschlossen bleiben. Bei jeder Frage sieht das Sprachmodell nur die wenigen Abschnitte, die zur Frage passen und die die fragende Person sehen darf.
Wie wird sichergestellt, dass jeder nur sieht, was er sehen darf?
Die Zugriffsrechte werden aus den angebundenen Systemen übernommen, etwa aus der Dokumentenablage oder dem CRM. Bevor gesucht wird, prüft das System, welche Inhalte die fragende Person sehen darf. Was sie im Quellsystem nicht öffnen kann, fließt auch nicht in ihre Antwort ein.
Wie bleibt das Wissen aktuell?
Geänderte Dokumente werden neu eingelesen und gelöschte entfernt. Daten aus Systemen wie CRM oder ERP werden in der Regel zum Zeitpunkt der Frage über Schnittstellen abgefragt und sind damit auf dem aktuellen Stand. Für jede Quelle gibt es eine zuständige Person, denn veraltete Dokumente bleiben veraltet, auch wenn eine KI sie liest.
Kann ein KI-Wissenssystem falsche Antworten geben?
Ja, das ist möglich, etwa wenn Quellen widersprüchlich oder veraltet sind oder eine Frage mehrdeutig ist. Deshalb nennt jede Antwort ihre Quellen und lässt sich nachprüfen. Findet das System keine passende Grundlage, sagt es das, statt eine Antwort zu erfinden. Vor dem Start wird es mit echten Fragen aus Ihrem Alltag getestet.
Wie hängen KI-Wissenssysteme und KI-Agenten zusammen?
Ein KI-Agent erledigt Aufgaben, etwa eine Kundenanfrage beantworten oder einen Vorgang vorbereiten. Damit seine Ergebnisse stimmen, braucht er verlässliches Wissen. Das Wissenssystem liefert es ihm, mit Quellen und innerhalb der Rechte, die für den Agenten festgelegt sind. Dasselbe Wissen nutzen auch Ihr Team, KI-Assistenten und Automatisierungen.
Was kostet ein KI-Wissenssystem?
Das hängt von der Zahl und Art der Quellen, den nötigen Schnittstellen und den Anforderungen an Rechte und Datenschutz ab, deshalb gibt es keine Preisliste. Vor der Umsetzung legen wir Umfang, Ziel und ein festes Projektende fest, und Sie erhalten ein Angebot dafür.
Zu den laufenden Kosten gehören die Nutzung des KI-Dienstes, abhängig von der Menge der Fragen, und der Betrieb. Beides gehört von Anfang an in die Rechnung.
Wie gehen Sie mit Datenschutz um?
Welche Inhalte das System verarbeitet, wo sie gespeichert werden und welcher KI-Dienst beteiligt ist, klären wir vor der Umsetzung. Dazu gehören der Anbieter, der Speicherort der Daten und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Personenbezogene oder vertrauliche Bereiche werden nur angebunden, wenn es dafür einen Grund und eine Grundlage gibt.
Anfrage
Welche Fragen kosten in Ihrem Unternehmen heute die meiste Zeit?
Schildern Sie sie mir im Erstgespräch. Danach wissen wir, ob ein Wissenssystem der richtige Weg ist oder ob es einfacher geht.
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